Autismus in Schulen
Kinder im Spektrum möchten genauso dazu gehören wie alle anderen Kinder und da sie in den meisten Fällen normal bis überdurchschnittlich intelligent sind, benötigen sie meines Erachtens keine gesonderte Schule, sondern dürfen eine Regelschule besuchen.
Allerdings sind hier nicht alle Lehrkräfte sensibilisiert auf Kinder im Spektrum und tun sich schwer, den richtigen Weg bzw. Umgang mit dem Kind zu finden. Manchmal fällt die Kommunikation mit den Eltern, zuständigen Ämtern und Therapeuten schwer und alle fühlen sich etwas hilflos.
Ich kann verstehen, dass es nicht einfach für Lehrkräfte ist, immer passend auf ein Kind einzugehen. Es gibt so viele Baustellen im System Schule und es wird an allen Ecken Unterstützung benötigt. Allerdings wird das Thema Autismus in Schulen immer größer, sodass hier mehr Aufklärung stattfinden muss.
In der Schule ist das autistische Kind so vielen Reizen ausgesetzt, dass es oft zu Überforderung und Verweigerung kommt.
Autisten sind Meister im Maskieren, das heißt, dass man oft gar nicht merkt, dass das Kind gerade ein Problem hat und Hilfsmittel oder Unterstützung benötigt.
Unterschiedlichste Reize wie Lautstärke, Licht, eine große Klasse, wechselnde Lehrkräfte oder Vertretungen können durch die andere Informationsverarbeitung der autistischen Kinder zu großen Problemen werden.